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Baumhaus

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Das Baumhaus- Spielen und Träumen unter freiem Himmel

Haben Sie als Kind denn nicht auch davon geträumt, ein eigenes Baumhaus zu haben? Oder hatten Sie sogar eins?Das Baumhaus ist für Ihre Kinder der Inbegriff der Freiheit und Unabhängigkeit mitten in der Natur.

Sie können sich hier zurückziehen, Pläne schmieden und spielerische Abenteuer erleben. Was meinen Sie, wie sehr sich wohl Ihre Kinder über ein eigenes Baumhaus freuen würden? Wir empfehlen ein Baumhaus für Ihre Kinder, wenn sie sich im Alter von fünf bis etwa 12 Jahren befinden. Der Bau eines Baumhauses ist immer ein spannendes Projekt. Damit dies für Sie nicht zum Fiasko wird, wollen wir Sie dabei nun unterstützend begleiten.

Was unterscheidet das Baumhaus vom Stelzenhaus?

Das Baumhaus ist einfach ein Stelzenhaus, das sich oben im Baum befindet. Zumindest lautet so der intuitive erste Gedanke vieler Menschen. Schließlich besteht auch das Stelzenhaus aus Holz und ermöglicht Ihren Kindern ebenfalls ein eigenes Reich zum Spielen. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Das Baumhaus bietet Ihren Kindern Spiel-und Versteckspaß aus der Vogelperspektive. Frei im Baum hängend ohne Stelzen. Deshalb müssen Sie, egal ob Sie das Baumhaus selber bauen oder kaufen, viele Besonderheiten beachten.

Ihr Baumhaus verlangt im Gegensatz zum Stelzenhaus:

  • robuste und stabile Holzarten,
  • eine sichere Bauweise, die zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen mit sich bringt,
  • eine besondere Rücksichtnahme Ihrerseits auf den Baum und die Umwelt

Wie Sie all dies bewerkstelligen können, lesen Sie im Folgenden.

Woher bekomme ich die Materialien für mein Baumhaus?

Sie können das Holz für Ihr Baumhaus kaufen oder selber kostengünstig beschaffen. Bedenken Sie, dass Sie je nach Größe des geplanten Baumhauses viel Holz benötigen.

Der Vorteil des gekauften Holzes ist: Sie bekommen bereits ausgesuchte Holzarten. Sie müssen sich also keine Sorge um die Sicherheit und die Stabilität machen. Die Holzbalken sind bearbeitet. Das bedeutet, sie sind bereits zugeschnitten, glatt geschliffen und mit einem wetterfesten Lack versehen. Wenn Sie sich das Holz für Ihr Baumhaus selber beschaffen möchten, beachten Sie bitte Folgendes: Schlagen Sie nur dort Holz, wo es Ihnen auch ausdrücklich erlaubt ist. Das Holz im Wald gehört dem Förster und die Bäume der öffentlichen Wiesenflächen der Stadtverwaltung. In vielen Fällen ist das Holzschlagen im Wald aber erlaubt. Sprechen sie aber vorsichtshalber mit Ihrer Stadtverwaltung.

Folgende Holzarten eignen sich zum Bau eines Baumhauses:

  • Heimisches Lärchenholz: Es sieht schön aus, ist wetterbeständig und wiegt nicht viel.
  • Fichten- und Zederholz sind ebenfalls gut geeignet.

Welche zusätzlichen Materialien brauche ich außerdem?

Denken Sie daran, dass das Baumhaus erst dann richtig wohnlich wird, wenn es wetterfest und wasserdicht ist.

  • Sie brauchen Plexiglas für die Fenster. Plexiglas bietet Ihnen den Vorteil, dass es widerstandsfähiger und sogar lichtdurchlässiger als normales Glas ist.
  • Dachpappe, damit das Dach garantiert wasserabweisend ist
  • Kokosfaser oder Schafwolle für eine wasserfeste Abdichtung und Dämmung der Ritzen im Holz. Von der Nutzung anderer synthetischer Stoffe raten wir Ihnen aus Umweltgründen eher ab.
  • Sehr viele Schrauben zum Verbinden der Balken. Achten Sie darauf, dass alle Metallteile rostfrei sind.
  • eine Wasserwaage und einen Akkuschrauber

In welchem Baum kann ich ein Baumhaus bauen?

  • Eiche und Buche sind ideal. Ihre Astgabeln weisen meist einen Winkel von 45 bis 90 Grad auf. So haben Sie genügend Gestaltungsfreiheit für Ihr Baumhaus.
  • Bei Nadelbäumen, wie Kiefern oder Tannen sollten Sie vorher unbedingt die Stabilität der Äste überprüfen!
  • Ihr Baum muss sicher verwurzelt, gesund und am besten ausgewachsen sein.
  • Was Ihre Rechtslage betrifft: Wenn sich der tragende Baum und somit auch das Baumhaus eindeutig auf Ihrem Grundstück befinden, ist Ihnen der Bau erlaubt.

Trotzdem müssen alle baulichen Anlagen ab einer bestimmten Größe auf Ihrem Grundstück angemeldet werden. Informieren sie sich diesbezüglich am besten bei Ihrem Bauamt.

Der Zugang zum Baumhaus

Auf welche Art Sie und ihr Kind das Baumhaus erklimmen können, hängt ganz von dem Geschmack und der Motorik ihres Kindes ab.

  • ist Ihr Kind absolut sicher im Klettern, ist eine Strickleiter bestimmt das Richtige. Das Hochklettern an sich wird schon zum Abenteuer, da die Strickleiter dabei wackelt und sich zusätzlich im Wind bewegt. Außerdem kann die Strickleiter in das Baumhaus hineingezogen werden. So ist Ihr Kind vor ungebetenen Gästen sicher und kann seine Privatsphäre wahren.
  • Seilrutschen sind eine spannende Idee für den Abstieg von dem Baumhaus. Aber auch diese Variante ist nur für Kinder geeignet, die bereits genug Kraft besitzen, an dem Seil herunterzurutschen.
  • Die sicherste Methode ist eine feste Treppe oder Leiter aus Holz. Der Nachteil besteht allerdings hierbei, dass nun jeder Zutritt zu dem Baumhaus haben könnte. Um Ihrem Kind in diesem Fall trotzdem sein eigenes Spielreich zu ermöglichen, geben Sie ihm am besten einen Schlüssel für sein Baumhaus.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Ähnlich wie bei dem Spielturm müssen Sie auch bei dem Baumhaus besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Achten Sie darauf, dass

  • Ihr Baumhaus über ein Geländer verfügt, das mindestens 75 Zentimeter hoch ist.
  • Die Lücken zwischen den Balken nicht größer als 10 Zentimeter sind. Ihre Kinder können ansonsten in ihnen hängenbleiben oder sich einklemmen.
  • Der Zugang zu dem Baumhaus ebenfalls besonders sicher ist.
  • Konstruieren Sie die Leiter in einem Winkel von ungefähr 60 Grad. Steiler sollte Sie nicht sein.
  • Auch kleine Kinderhände sicheren Halt an der Leiter haben. Die Sprossen sollten keinen größeren Durchmesser als 40 Millimeter aufweisen.
  • Der Boden unter dem Baumhaus weich abgesichert ist, damit sich Ihre Kinder nicht verletzen, wenn sie stürzen. Rindenmulch oder Sand erfüllen diesen Zweck.

Trotz der sicheren Befestigung sollten Sie zusätzlich in Betracht ziehen, dass

  • das Baumhaus sich immer durch den Wind bewegen kann
  • Ihr Baum wächst. Die Lage Ihres Baumhauses könnte sich also im Laufe der Jahre verändern. Auch seine Stabilität.
  • Holz wird auch mit einer wetterfesten Lackierung immer in einem gewissen Maße vom Wetter geprägt - Kontrollieren Sie Ihr Baumhaus daher regelmäßig auf Schwachstellen!

Die Befestigung Ihres Baumhauses

Da das Haus hoch oben in einer Astgabel sitzt, muss es besonders gut an seinem Baum befestigt werden. Dafür gibt es vier verschiedene bewährte Techniken, die alle dasselbe Maß an Sicherheit erfüllen.

  • Bei der Schraubtechnik werden schwere Bolzen zur Befestigung in den Baum getrieben.

Hier sollen möglichst wenige Verbindungselemente zwischen dem Baum und dem Baumhaus den maximalen Halt ermöglichen. Jeder Bolzen kann dabei bis zu fünf Tonnen Gewicht halten. So wird Ihr Baum nicht durch den Einschlag von vielen kleine Schrauben belastet.

Wenn Ihr Baum groß und stabil genug ist, Ihr Baumhaus zu tragen, dann wird er auch diese Bolzen tolerieren. Allerdings kann sein Wachstum und seine Gesundheit auf Dauer beeiträchtigt werden.

Eine weitere Möglichkeit, Ihr Baumhaus im Baum zu befestigen, ist die Klemmtechnik. Hier werden größenverstellbare Metallmanschetten um den Baum gespannt. An Ihnen werden dann die Balkenschuhe als Stütze für die Holzbalken befestigt. Die Klemmtechnik ist eine sehr baumschonende Alternative, da der Baum nicht perforiert wird. Sie müssen die Metallmanschetten allerdings regelmäßig kontrollieren. Ansonsten können sie sich nach einiger Zeit sich entweder lockern oder den Baum zu sehr einschnüren.

Sie können aber auch die Hängemethode wählen. Diese Methode beeinträchtigt ebenfalls nicht die Gesundheit Ihres Baumes. Stahlseile und rindenfreundliche Textilschlaufen werden in die jeweiligen Astgabel gehängt. Das Baumhaus wird dann in diese schlaufen gelegt oder gebaut. Hier sollten sie bedenken, dass das Baumhaus zum Beispiel durch den Wind, in Schwingung geraten kann. Wenn Sie unsicher sind, fixieren Sie es zusätzlich.

Bei der Stützmethode wird Ihr Baumhaus mittels Balken von unten gestützt. In diesem Falle hätten Sie dann ein Stelzenhaus. Diese Methode ist auch mit anderen kombinierbar. Der Bau eines Baumhauses erfordert eine präzise Planung und eine gewissenhafte Bauweise. Lassen Sie sich auf jeden Fall beim Aufbau helfen und beim Kauf beraten.

Und ebenfalls ganz wichtig: Lassen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen! Die häufigsten Fehler passieren unter Zeitdruck. Dabei ist meistens die Berechnung der Statik betroffen. Wenn Sie unsicher sind, können spezielle Fachberater Sie in Puncto Baumhäuser zuverlässig beraten.

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