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Klettergerüst

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Das Klettergerüst – Schritt für Schritt hoch hinaus

Ein eigenes Klettergerüst im Garten ist nicht nur ein tolles Spielgerät. Ihre Kinder werden vom frühen Alter an mit richtigen Turngeräten wie der Reckstange oder den Turnringen vertraut – und das draußen an der frischen Luft. Das schafft körperliche Fitness, einen gesunden Muskelaufbau, Gleichgewichtssinn und Selbstbewusstsein. Ein herkömmliches Klettergerüst trägt ein Gesamtgewicht von bis zu 120 Kg. Sie können also die Kletterpartie Ihrer Kinder als ein lustiges Familienerlebnis gestalten.

Das Klettergerüst im Garten mit unzähligen Umsetzungsmöglichkeiten

Beim Kauf oder Bau Ihres eigenen Klettergerüstes dürfen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Schließlich gibt es viele verschiedene Ideen und Elemente, aus denen Sie ein schönes Klettergerüst zusammenbauen können. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem bekletterbaren Piratenschiff zum Toben und Verstecken, dem Kletterturm einem Kletterbogen mit Sprossen zum Hangeln und Klettern, einer Kletterwand einer Kombination aus Klettergerüst und Rutsche, einem richtigen Kletterpark bestehend aus Türmen, Kletterwänden und Wackelbrücke, oder einem Klettergerüst aus Netz in Pyramidenform? Ihren Gestaltungsmöglichkeiten beim Bau oder Kauf eines Klettergerüstes sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Kind, welche Art von Klettergerüst es am liebsten mag. Trotzdem müssen Sie einige fundamentale Dinge beim Bau und beim Kauf Ihres Klettergerüstes beachten.

Holz oder Metall?

Welches Material am besten für ein Klettergerüst geeignet ist, darüber lässt sich streiten. Für Ihr Klettergerüst können Sie zwischen den gängigen Materialien Holz, Metall und Polyhemp wählen. Polyhemp ist eine verstärkte, synthetische Hanffaser-Art. Achten Sie bei allen Materialien immer darauf, dass sie allergenarm verarbeitet sind, keine gefährlichen Ecken, Kanten oder überstehenden Schrauben enthalten, per TüV-Siegel oder einem anderen Prüfsiegel abgesegnet wurden, auch wirklich für den Bau Ihres Klettergerüstes geeignet sind. Holz ermöglicht nur mit einigen speziellen Sorten den Bau eines Spielgerätes. Im Idealfall ist das Holz kesseldruckimprägniert und das Metall rostfrei. Unsere Empfehlung an Sie: Verwenden Sie für das Grundgerüst Ihres Klettergerüstes Holz. Da Holz ein Naturprodukt ist, wirkt es freundlich und natürlich in Ihrem Garten. Holz hält extrem hohen Gewichtsbelastungen stand und rostet nicht. Es bietet Ihnen außerdem den Vorzug, dass Sie die Holzbalken nach Lust und Laune mit neuer Farbe versehen können. All die Spiel-Elemente, die beim Spielen einer starken Reibung ausgesetzt werden, sollten Sie sich allerdings aus Metall anschaffen. Reckstangen, Turnringe oder Feuerwehrstangen aus Holz würden superschnell aufrauen und gefährliche Splitter bilden. Außerdem lässt es sich viel einfach viel besser an einer Reckstange aus glattem Metall rollen.

Leiter, Seile, Reck - Ihr Weg zu Ihrem individuellen Klettergerüst

Zuerst müssen sie sich entscheiden ob Sie das Klettergerüst als solches belassen oder es mit zusätzlichen Elementen zu einem Spielturm verbinden. Machen Sie diese Entscheidung am besten von der Größe Ihres Gartens, Ihrem Budget und der Anzahl der kindlichen Besucher in Ihrem Garten abhängig. Das Klettergerüst kann aus festen Sprossen aus Metall oder Holz bestehen oder ein Netz aus Polyhemp in einem Holzrahmen sein. Ein Netz bietet den spannenden Zusatz, dass es sich bewegt. Je mehr Kinder an diesem Klettergerüst herumtollen, desto mehr bewegt sich das Netz und umso spannender wird die Kletterpartie. Eine stabile Kletterwand bringt auch viel Spaß, erfordert aber aufgrund der Klettersteine eine fortgeschrittene Motorik. Ein Kletterbogen und die Netzpyramide sind für die Wagemutigen: Ihr Kind kann hier sehr weit in die Höhe klettern. Zusätzlich kann es sich bei dem Kletterbogen unten entlang hangeln. Hier sollten Sie auf jeden Fall Aufsicht leisten. Bevor Sie dem Klettergerüst in Ihrem Garten weitere Zusatzelemente schenken, prüfen Sie bitte, ob das Grundgerüst es überhaupt zulässt. Das Grundgerüst muss hoch und stabil genug sein, um mit weiteren Elementen verbunden zu werden. Sie müssen hier auch besonders gut auf eine sichere Verankerung im Boden achten. Wenn Sie all diese Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben, können Sie aus einer tollen Auswahl an Anbauelementen das richtige Zusatzgerät auswählen. Das Knotenseil und die Feuerwehrstange sind besonders beliebte Klassiker für Ihr Klettergerüst, da sie noch mehr Kletterspaß bieten. Nichtsdestotrotz bringen auch Turnringe oder ein Reck Spaß und Abwechslung. Achten Sie darauf, vor und hinter diesen Anbaugeräten viel Platz zu gewähren, damit die Kinder beim Hin- und Herschwingen sich und andere nicht verletzen. Größere Anbauelemente wie eine Rutsche oder Schaukel sind ebenfalls möglich.

Wichtige Sicherheitsvorkehrungen

Denken Sie daran, dass Sie bei Ihrem Klettergerüst im Garten besonders hohe Sicherheitsvorkehrungen treffen. Schließlich gilt das Klettergerüst als das unfallträchtigste Kinderspielgerät. An einem Klettergerüst gibt es keinen geregelten Spielablauf, wie es ihn zum Beispiel an der Schaukel gibt. Ihre Kinder werden an ihrem neuen Spielgerät kreuz und quer toben. Daher ist hier die Verletzungsgefahr auch besonders hoch. Regeln und Rücksichtnahme sollten Sie Ihren Kindern daher unbedingt beibringen.

  • Überprüfen Sie das Klettergerüst in Ihrem Garten auch regelmäßig auf Schwachstellen und Splitter.
  • Bedenken Sie, dass sich die Kleidung der Kinder beim Spielen in Spalten und Ecken Ihres Klettergerüstes verfangen können. Beugen Sie vor, indem Sie solche Ecken und Kanten vermeiden.
  • Die Kinder sollten vor dem Spielen Schmuck wie Halsketten und lange Ohrringe ablegen.
  • Legen Sie den Boden unter Ihrem Klettergerüst entweder großzügig mit Sand oder Fallschutzmatten aus. So werden Stürze abgefedert. Je größer das Klettergerüst ist, desto größer muss der mit den Matten ausgelegte Radius sein.
  • Achten Sie darauf, dass das Klettergerüst die gesetzlich erlaubte Mindesthöhe von 3 Metern nicht überschreitet. Kletternetze, unter deren höchste Schicht sich weitere schützende Schichten aus Seil oder Netz befinden, dürfen diese Mindesthöhe überschreiten
  • Klären Sie auch die Kinder über die Sicherheitsmaßnahmen auf. Machen Sie Ihnen klar, dass Sie zum Beispiel nicht direkt vor dem Klettergerüst stehen oder sitzen bleiben dürfen, wenn andere Kinder gerade klettern.
  • Bestimmen Sie auch eine Mindestanzahl an erlaubten Kinder auf dem Gerüst. Wenn es auf dem Gerüst zu voll ist, sind Unfälle vorprogrammiert.

Sobald Sie Ihr Klettergerüst in einen Kletterturm verwandeln möchten, beachten Sie bitte, dass dieser zusätzliche wichtige Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Wenn Sie all diese Punkte beachten, sollte Ihnen und ihrem Kind rein technisch keine bösen Überraschungen passieren. Beachten Sie allerdings, dass Ihre Mitmenschen eventuell auch ein Hindernis darstellen könnten.

Was tun bei schimpfenden Nachbarn?

Auf dem Klettergerüst geht es meist laut her. Zudem haben Ihre Kinder von dem Klettergerüst aus einen fantastischen Ausblick und damit meist auch Einblicke in fremde Gärten. So etwas gefällt natürlich nicht jedem. Ihre Nachbarn haben ein Recht auf ihre Ruhe und Privatsphäre, Ihre Kinder dahingegen haben das Recht, in Ihrem Garten unbeschwert zu spielen - wie können Sie nun dieses Problem lösen? Wenn Sie das Gerüst auf Ihrem Grundstück errichten und den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände zu dem Grundstück Ihrer Nachbarn einhalten, kann Ihnen zumindest rein rechtlich nichts passieren. Es ist Ihnen schließlich erlaubt, Geräte und Gerüste in Ihrem eigenen Garten zu errichten, die der gesetzlich vorgeschriebenen Norm entsprechen. Um herauszufinden, welchen Mindestabstand Ihr Spielgerät zu dem Garten Ihres Nachbarn einhalten muss, konsultieren Sie bitte das Bauamt Ihrer Gemeinde. Nichtsdestotrotz sollten Sie auf Ihre Mitmenschen achten. Bringen Sie Ihren Kindern bei, Ruhezeiten einzuhalten- besonders am Wochenende. Mit einem Fernrohr in Nachbars Garten zu starren, sollte möglichst auch untersagt werden. Um eventuelle Wogen zu glätten, könnten Sie ja auch die Kinder des Nachbarn in Ihrem Garten spielen lassen.

Unser Tipp: Ein großes Sonnensegel oder ein Sonnenschirm schützen auf elegante Weise vor neugierigen Kinderblicken.

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