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Spielgeräte Montage

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Aufbau und Montage Ihres Spielgerätes leicht gemacht

- Praktische Tipps und Tricks

Sie haben sich nun für ein Spielgerät entschieden. Ihre Vorfreude wird aber noch getrübt von der Angst vor dem Aufbau Ihres Spielgerätes. Sie müssen sich aber wirklich nicht vor der Montage fürchten. Wir können Sie nämlich beruhigen: Auch unsere großen Spieltürme sind schnell und einfach zusammengebaut. Bei uns ist der Aufbau jeden Spielgerätes kinderleicht. Sie können sogar Ihre Kinder in die Aktion einbeziehen.

  • Die einzelnen Module sind bereits baufertig und müssen nur noch zusammengesteckt und befestigt werden.
  • Alle Anleitungen sind in ihren Beschreibungen so einfach wie möglich gehalten und führen Sie in kleinen Schritten zum Ziel.
  • Die Löcher der einzelnen Bauteile sind schon vorgebohrt. Wir ersparen Ihnen also diese anstrengende Millimeterarbeit.

Damit wir unser Versprechen des kinderleichten Aufbaus auch ganz sicher einhalten können, geben wir Ihnen hier einige wertvolle Tipps zum Aufbau und zur Montage Ihres Spielgerätes.

Die Vorbereitung zum Spielgeräte-Aufbau

Bevor Sie sich in Ihr Abenteuer des Schraubens und Hämmerns stürzen, müssen Sie sich gut vorbereiten.

  1. Planen Sie vorsichtshalber mindestens 2 Tage für den Aufbau Ihres Spielgerätes ein. So geraten Sie nicht unter Zeitdruck. Genaues und sauberes Arbeiten ist unter Stress schließlich kaum möglich.
  2. Achten Sie auch auf die Wettervorhersage. Bei Regen und Sturm im Garten zu werkeln, lässt Sie ebenfalls unsauber arbeiten.
  3. Wie viele Personen brauchen ich für den Aufbau? Lassen Sie sich von mindestens einer weiteren Person helfen. Spätestens bei der Aufrichtung des Spielgerätes werden Sie helfende Hände benötigen.
  4. Legen Sie sich Ihre Werkzeuge und zusätzlichen Materialien übersichtlich bereit. Folgende Werkzeuge brauchen Sie für die Montage:
    1. einen Akkuschrauber, falls vorhanden sogar zwei. So ersparen Sie sich den Zeitaufwand für den steten Wechsel von Schraub- und Bohraufsatz.
    2. einen Imbusschlüssel,
    3. einen Schraubenschlüssel, 
    4. eine Zange, 
    5. einen Hammer,
    6. eine Wasserwaage,
    7. ein Maßband oder einen Zollstock 
    8. zur Sicherheit ein paar zusätzliche Schrauben, Schraubzwingen und Winkel
    9. eventuell Beton

Kontrollieren sie auch vorsichtshalber unsere Lieferung. Stellen Sie sicher, dass auch alle Teile und Elemente vollständig sind. Fehlende oder beschädigte Materialien sollten Sie sofort beanstanden. Wir leisten natürlich so schnell wie möglich Ersatz. Sollte das Holz aus irgendwelchen Gründen vor dem Aufbau nass werden, müssen Sie es unbedingt trocknen lassen. Nasses Holz dehnt sich schließlich aus und zieht sich beim Vorgang des Trocknens wieder zusammen. Nass zusammengebaut, würde sich Ihr Spielturm komplett verziehen.

Beachten Sie auch weitere entscheidene Eigenschaften von Holz. Planen Sie auch die Fläche für 1. den Aufbau und 2. den finalen Standplatz Ihres Spielgerätes. Dieser sollte eben und mit Gras bewachsen sein. Außerdem sollte er unbedingt frei von jeglichen Hindernissen wie Bäumen oder Blumenbeeten sein. Planen Sie auch einen Sicherheitsbereich von mindestens einem Meter rund um Ihr Spielgerät ein.

Die Lieferung ist nun angekommen und Sie können es kaum erwarten loszulegen?

Schrauben Sie nicht wild drauflos, sondern legen Sie sich Teile des Grundgerüst Ihres Spielgerätes immer zuerst Schritt für Schritt zurecht. So ersparen Sie sich Fehler in Ihrer Konstruktion und den Ärger, alle Teile wieder voneinander lösen zu müssen. Markieren Sie im Zweifelsfall Holzstücke und Elemente mit einem wasserlöslichen Stift. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nichtsdestotrotz steht Ihnen unser Kundenservice auch bei der Montage beratend zur Seite.

Der Aufbau Ihres Spielgerätes

Prinzipiell gilt: Bauen Sie Ihr Spielgerät immer von unten nach oben auf. Damit ermöglichen Sie Ihrem Spielgerät die nötige Statik und Stabilität. Sie errichten zuerst ein stabiles Fundament und arbeiten sich dann schrittweise weiter.

  • Sie können Ihr Spielgerät entweder in seiner stehenden Position zusammenbauen.
  • Alternativ können Sie Ihr Spielgerät auch zuerst in liegender Position zusammenschrauben und es im Anschluss aufrichten.

Zu dieser zweiten Option raten wir Ihnen. Wenn Sie Ihr Spielgerät in liegender Position aufbauen, gelangen Sie leichter an alle Einzelteile, auch an das Dach. Außerdem können Sie im Liegen am besten eventuelle Bodenanker zum späteren Befestigen in dem Boden an das Spielgerät anbringen. In stehender Position brauchen Sie eine Leiter und müssten womöglich über Kopf arbeiten, was sehr anstrengend sein kann.

Trotzdem raten wir Ihnen, das Dach beim Spielturm und dem Stelzenhaus in stehender Position zu montieren.

Die Fixierung Ihres Spielgerätes

Genauso wichtig wie der richtige Aufbau Ihres Spielgerätes ist seine Fixierung. Keine noch so feste Verschraubung kann der Sicherheit Ihres Kindes nutzen, wenn das Spielgerät plötzlich wackelt oder gar umkippt. Wie schon erwähnt, muss der Untergrund Ihres Spielgerätes so ebenerdig wie nur möglich sein. Zusätzlich müssen alle Spielgeräte sicher und fest im Boden befestigt werden.

Zur Fixierung können wir Ihnen ebenfalls hilfreiche Tipps geben. Sie können es sich aussuchen, ob Sie

  • Ihr Spielgerät mittels Bodenanker, die Sie in den Boden eindrehen, befestigen.
  • Auch das Befestigen im Boden per Einschlaghülsen ist eine sichere Methode.
  • Falls Sie aber ganz sicher gehen wollen, dass Ihr Spielgerät bombenfest in Ihrem Boden steht, können Sie es auch mit Beton fixieren.Diese Maßnahme empfehlen wir Ihnen für besonders große Spielgeräte, die mehrere Anbaumodule an sich tragen.

Die Fixierung im Boden mit Beton können Sie auf zweierlei Weise bewerkstelligen.

  1. Messen Sie die Abstände der einzelnen Füße des Spielgerätes aus. Heben Sie anhand Ihres Ausmessungen nun Löcher im Boden aus. Diese sollten ungefähr 60 cm tief sein.
  2. Stellen Sie Ihr Spielgerät nun mit seinen Füßen in die Löcher. Richten Sie das Spielgerät aus, sodass er auch gerade steht und sich zu keiner Seite neigt. Nehmen Sie zum justieren Steine zur Hilfe. Die Wasserwaage zeigt Ihnen anschließend, wann es gerade steht.
  3. Mischen Sie den Beton nun mit Wasser. Achten Sie darauf, dass dieser nicht zu dünnflüssig wird! Im Idealfall bildet er einen dicken Brei ohne Klumpen.
  4. Schütten Sie den Beton in die Löcher, bis diese bis auf wenige Zentimeter komplett gefüllt sind.
  5. Der Beton wird nach spätestens 48 Stunden komplett ausgehärtet sein.
  6. Zu guter Letzt bedecken Sie die kahlen Betonflächen noch mit etwas Erde.

Die zweite Methode ist etwas umständlicher in der Umsetzung, birgt dafür einige Vorteile.

  1. Graben sie für jeden Fuß Ihres Spielgerätes Löcher in den Boden von ungefähr 60 cm Tiefe.
  2. Nehmen Sie große Plastik-Eimer, die Sie nicht mehr benötigen. Stellen Sie Ihr Spielgerät mit jedem seiner Füße in einen Eimer. Gießen Sie nun jeden Eimer mit Beton aus.
  3. Sobald der Beton nach ungefähr 48 Stunden getrocknet ist, heben Sie die Füße des Spielgerüstes nun samt betonierter Eimer in die Löcher.
  4. Der Vorteil: Wenn Sie Ihr Spielgerät umstellen möchten, gelangt Ihnen dies dank der Eimer problemloser.

Besondere Vorsicht bei der Montierung der Rutsche

Einen zusätzlichen Hinweis zur Montierung der Rutsche geben wir Ihnen noch. Natürlich müssen alle Spielgeräte sicher verschraubt und verbunden werden. Besonders aufpassen müssen Sie allerdings, wenn Sie sich eine Rutsche zulegen. Es dürfen auf keinen Fall Spalten zwischen der Rutschfläche und dem Podest entstehen. Auch in der kleinsten Spalte kann sich Ihr Kind verletzen und mit seiner Kleidung hängen bleiben.

Besonders bei der Rutsche ist eine umliegende Sicherheitszone wichtig. Planen sie diese großzügig ein, mindestens 2 Metern sollten Sie vorsehen. Schließlich sollen die rasanten Rutschpartien Ihres Kindes nicht etwa in Ihrem Zaun enden.

Herabhängende Äste sollten sich auch nicht in der Nähe der Rutschfläche befinden, da sie Ihrem Kind sonst ins Gesicht peitschen. Lassen sie am oberen Ende der Rutsche einen Sicherheitsabstand von mindestens 25 mm zu den benachbarten Bauteilen. Ansonsten könnte sich Ihr Kind die Hände einklemmen oder seinen Kopf seitlich anstoßen. Wir wünschen Ihnen nun viel Freude beim Schrauben und Basteln an Ihrem neuen Spielgerät!

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