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Das Frühlingserwachen - So wird Ihr Spielturm nach dem Winter schnell wieder einsatzbereit

Wenn die Temperaturen nach einem langen Winter endlich wieder steigen und die Tage länger und sonniger werden, gibt es auch für die Kleinen kein Halten mehr. Endlich können sie wieder länger im Garten toben und brauchen auch keine störende Mütze und Handschuhe mehr zu tragen. Die Gartenspielgeräte geraten nun auch wieder in den Fokus ihrer fantasievollen Abenteuer. Wie Sie Ihre Outdoorspielgeräte für diese Zwecke schnell und sicher auf Vordermann bringen, erfahren Sie hier.

Auch der Kletterturm braucht seinen Frühjahrsputz

Die meisten Besitzer eines Kinderspielturmes entscheiden sich dazu, ihr Spielgerät über Winter an seinem Platz draußen im Garten zu lassen. Bei einer festen Verankerung des Turmes mittels Beton ist dies auch durchaus verständlich und auch vollkommen vertretbar. Nichtsdestotrotz sollten Sie vor dem Wintereinbruch immer gewisse Vorsorgemaßnahmen zur Überwinterung des Spielturmes ergreifen. So schützen Sie Ihr wertvolles Spielgerät vor Schäden durch Temperaturschwankungen, Frost und Schnee.

Damit Sie und Ihr Kind lange Freude an dem Spielturm haben, sollten Sie diesen zusätzlich regelmäßig im Frühling warten und überprüfen. Hier geben wir Ihnen nun wertvolle Tipps, damit Ihr Kind auch nach einem harten Winter unbesorgt auf seinem Outdoorspielgerät klettern und toben kann und es noch lange Freude an seinem Kletterturm hat.

  • Das Holz Ihres Spielturmes arbeitet kontinuierlich. Bei Wärme dehnt es sich aus und bei Kälte zieht es sich wieder zusammen. Der Vorteil: Eventuelle Risse im Holz schließen sich bei den frostigen Temperaturen. Trotzdem kann eine dauerhafte Einwirkung der klirrenden Kälte das Holz auf Dauer porös und spröde werden lassen. Auch unser Holz, das zu stärkenden Zwecken kesseldruckimprägniert ist, wird irgendwann von Frost und Schnee gezeichnet sein. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie dem Kletterturm im Frühling einen schützenden Anstrich mit einer wetterfesten Schutzlasur verpassen. So ist dieser auch vor Schädlingen geschützt. Achten Sie aber darauf, nie auf feuchtem Holz zu streichen und untersuchen Sie das Spielgerät vorher auf Absplitterungen und Bruchstücke.
  • Aufgrund der natürlichen Bewegung des Holzes bei schwankenden Temperaturen sollten Sie auch die Bodenverankerung, sowie die Befestigung der Schrauben genau überprüfen. Der Turm sollte immer absolut stabil und standsicher sein. Rütteln Sie zur Sicherheit kräftig an den Bauteilen, um eventuelle Schwächen zu entdecken. Lockere Bauteile ziehen sie einfach an den Schrauben wieder fest.
  • Begutachten Sie auch besonders sorgfältig Anbauteile aus Plastik, wie etwa die Rutsche. Werfen Sie ein Auge auf die Sicherheitsgriffe und die Rutschbahn. Plastik ist in der Regel etwas empfindlicher gegenüber Wettereinflüssen als Holz. Daher sollten Sie alle Anbaumodule des Spielturms im Winter nach Möglichkeit in der trockenen Garage oder im Keller lagern.
  • Überprüfen Sie sorgfältig alle Metallverbindungen, insbesondere die der Schaukel. Rost sollten Sie alsbald mit einer Feile abschleifen, eine quietschende Schaukel dürstet es nach Öl.
  • Den Sand im Sandkasten sollten Sie vor dem ersten Gebrauch im Frühling ordentlich durchsieben. So befreien Sie ihn von Laubrückständen und tierischen Hinterlassenschaften.
  • Schauen Sie auch, dass die unmittelbare Umgebung Ihres Spielturms für Ihre Kinder weiterhin sicher ist und ein geeigneter Fallschutz gegeben ist.

Ist der Winter denn "gefährlich" für meine Outdoorspielgeräte?

Grundsätzlich stellt der Winter keine Bedrohung für Ihre kostbaren Spielgeräte dar. Bei der Fertigung achten wir schließlich auf eine hohe Qualität und Robustheit aller Materialien. Trotzdem benötigt auch ein robuster Spielturm ein gewisses Maß an Pflege, damit er Ihren Kindern lange Freude macht und Sie sie auch nach Jahren völlig sorglos spielen lassen können. Unsere Tipps dienen dazu, dass Ihr Spielturm sein Optimum an Qualität und Sicherheit so lange wie möglich beibehält.

Nur in den folgenden Fällen sollten Sie das Spielgerät nicht mehr nutzen:

  • Sollte das Holz verfaulte und morsche Stellen aufweisen, was in der Regel erst nach Jahren ohne Pflege und Wartung geschieht, sollten der Spielturm nicht mehr bespielt werden. Insbesondere, wenn es sich hierbei um kritische Stellen, wie der Boden, die Leiter oder das Geländer handelt. Leichte farbliche Veränderungen des Holzes sind aber durchaus normal und völlig harmlos.
  • Eine stark beschädigte Rutsche oder andere Anbauteile aus Plastik, die Risse aufweisen, sollten Sie ebenfalls auf jeden Fall ersetzen.

Unser Tipp: Provisorische Sicherheitsmaßnahmen, wenn Schnee und Eis auch im Frühling nochmal vorbeischauen.

Natürlich kann niemand voraussehen, wann der Winter nun endlich abgedankt hat. Oftmals überraschen uns plötzliche Schnee- und Frosteinbrüche auch noch im März oder im April. Damit Ihr Kind trotzdem unbeschwerten Spielspaß hat, geben wir hier folgende „Notfalltipps“.

Plötzliche Kälteeinbrüche im Frühling bringen ganz sicher Frost und Glätte mit sich. Wenn Sie auf und vor dem Spielturm großzügig streuen, haben Ihre Kinder sicheren Halt. Von aggressiven Salzen sollten Sie aber absehen, da diese das Holz des Spielgerätes angreifen könnten.

Umweltschonende Alternativen zum Streusalz sind:

  1. Grobkörniger Sand, wie etwa Quarzsand,
  2. Holzspäne und Sägemehl,
  3. Kies oder grober Splitt.
Damit das gestreute Material nicht überfriert, sondern seinen Grip behält, sollten Sie die betroffenen Stellen morgens neu bestreuen. Ebenfalls hilfreich bei Blitzeis rund und auf Ihrem Spielgerät sind Autofußmatten aus Gummi mit einem Antirutschprofil. Diese müssen Sie nicht neu kaufen, sondern finden ausrangierte Exemplare oft bei Autohäusern und Schrottplätzen.

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